Dies ist ein Problem, von dem wir ständig von Herstellern von Holzbeschichtungen hören, die mit Tiefholzhölzern wie Eiche und Walnuss arbeiten.
Sie formulieren ein mattes Finish. Es funktioniert wunderbar auf Ahorn oder Birke. Wenn Sie jedoch dieselbe Beschichtung auf Eiche auftragen, sieht die Oberfläche ungleichmäßig aus.
Einige Bereiche sind matt. Andere fangen das Licht so ein, dass es glänzend aussieht. Und manchmal quillt das Holz nach dem Beschichten auf – nicht sofort,
aber nach ein paar Tagen. Das meinen wir mit „ungleichmäßige Verfilzung und Schwellung der Schmerzpunkte“. Und genau dafür wurde H-350 entwickelt.
1. Kontrolle der Penetration großer Partikel
Eiche und Walnuss haben tiefe Gefäße – typischerweise mit einem Durchmesser von 80–150 Mikrometern. Diese Gefäße wirken wie Kanäle, die beim Auftragen Harz in das Holz ziehen.
Die Partikelgröße von H-350 liegt bei 5,5–6,0 Mikrometern. Wenn die Beschichtung aufgetragen wird, bilden diese Partikel eine physikalische Barriere an der Gefäßmündung durch eine sogenannte a
sterische Wirkung. Sie verhindern, dass sich das Harz zu tief im Gefäß festsetzt.
Das Ergebnis? Der Glanzunterschied zwischen Gefäßrand und flacher Oberfläche bleibt unter 1,5 GU. Kein „Bright-Edge“-Phänomen. Das Finish sieht gleichmäßig matt aus
über die gesamte Fläche.
2. Dynamische Einstellung der hohen Ölaufnahme
Die Ölaufnahme beträgt 270–320 g/100 g. Der eigentliche Vorteil liegt hier jedoch nicht nur in der Mattierungseffizienz, sondern im Anwendungsverhalten.
Die hohe Ölaufnahme bewirkt bei der Anwendung zwei Dinge. Erstens absorbiert es flüchtige Aminkatalysatoren (wie DMEA) im Harz, was die Oberflächentrocknung um etwa 20 % verzögert.
Diese zusätzliche Zeit ermöglicht es der Beschichtung, auszufließen und Pinselspuren oder Walzenlinien zu beseitigen, bevor sie aushärten.
Zweitens nimmt es Restfeuchtigkeit auf, die auf natürliche Weise vom Holz abgegeben wird. Dadurch verringert sich das Risiko einer Schwellung um ca. 40 % (gemessen an der Norm EN 927-5).
3. Entwicklung von Anti-Schleif-Markierungen
Hier ist etwas, worüber die meisten Anbieter von Mattierungsmittel nicht sprechen.
Wenn Holz geschliffen wird – normalerweise mit Schleifpapier der Körnung 320 – hinterlässt es mikroskopisch kleine Kratzer auf der Oberfläche. Ein herkömmliches Mattierungsmittel wird diese tatsächlich hervorheben
Kratzer, da es sich ungleichmäßig in den Schleifspuren festsetzt.
Die Struktur mit geringer Porosität (1,2–1,4 ml/g) von H-350 reduziert die Konkurrenzadsorption von Harz. Die matten Partikel verteilen sich gleichmäßig auf der Folienoberfläche und überdecken so den Schliff
markiert effektiver. Im Test deckte H-350 92 % der Schleifspuren ab – im Vergleich zu 65 % bei herkömmlichen Produkten.